Einsätze seit 2005

03.01.2012 Kaminbrand Am Rothenberg 22 (Weber)
07.12.2011 Kleiner Sturmeinsatz in Frohnhausen
27.11.2011 Autounfall Bundesstraße 255 Gladenbach - Kreuzung Frohnhausen
05.09.2011 Gasflaschenbrand in Erdhausen
05.01.2011 Feuer im Lager des Rewe-Marktes in Gladenbach
27.10.2010 Vermisstensuche in Gladenbach
17.09.2010 Kabelbrand Friebertshäuser Straße 4 (Bratek)
29.08.2009 Autounfall am Rothenberg
04.02.2008 Kaminbrand in Sinkershausen (Grebe)
06.11.2007 Hilfeleistung bei Windbruch
24.01.2007 Wohnungsbrand Am Rothenberg 16 (Bartschies)
18.01.2007 Sturmeinsatz in Frohnhausen
06.02.2006 Kaminbrand in Sinkershausen
13.03.2005 Wohnungsbrand Sportplatzstraße 8 (Klingelhöfer)
02.01.2005 Brand des Freizeitbades Nautilust in Gladenbach

Kaminbrand Am Rothenberg 22 (Weber)

Im noch jungen Jahr 2012 gab es am Morgen des 03. Januar um 07.17 Uhr schon wieder die nächste Alarmierung für die Kameraden aus Frohnhausen, Gladenbach und Sinkershausen.

Ein Kaminbrand in der Straße Am Rothenberg wurde gemeldet. Schnell waren die Kameraden zur Stelle und konnten den brennenden Kamin unter Kontrolle bringen. Der Schornsteinfeger kehrte ihn dann letztendlich aus und das Problem war damit behoben.

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Kleiner Sturmeinsatz in Frohnhausen

Am 07.12.2011 bekamen wir um 15.29 Uhr die nächste Alarmierung für dieses Jahr. Durch den Sturm waren ein paar Bäume umgefallen und die Baumspitzen ragten teilweise in den Straßenraum. Wir konnten die Hindernisse aber schnell aus dem Weg räumen.

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Autounfall Bundesstraße 255 Gladenbach - Kreuzung Frohnhausen

Um 15.23 Uhr schreckte uns der Sirenenalarm am Sonntag Nachmittag hoch. Auf Nachfrage bei der Leitstelle handelte es sich aber nur um das Abbinden einer Ölspur, die durch einen Autounfall an der Bundesstraße, Abfahrt Frohnhausen, verursacht wurde.

Mit uns wurde auch noch die Feuerwehr von Sinkershausen alarmiert.

Das Auto hatte die Leitplanke voll erwischt. Das Auto stand aber schon seitlich im Feldweg und blockierte den Verkehr nicht.

Mit 13 Kameradinnen und Kameraden aus Frohnhausen fuhren wir zur Einsatzstelle, fegten kurz die Straße, streuten Abbindemittel und konnten dann nach einer guten halben Stunde wieder nach Hause fahren.

Mit Bindemittel wurde abgestreut, damit kein Boden verseucht wird.

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Gasflaschenbrand in Erdhausen

Um 14.23 Uhr wurden wir per Sirenenalarm und Prioritäten-SMS zu einem Gasflaschenbrand nach Erdhausen beordert. Hierbei wurde besonders Wert auf das Vorhandensein von Atemschutzgeräteträgern gelegt. Mit 6 Kameraden, davon 4 Atemschutzgeräteträger, fuhren wir zum Einsatzort, wo schon die Wehren aus Erdhausen und Gladenbach vor Ort waren, die wir dann im Bedarfsfall ergänzen sollten.

Die Feuerwehr war mit etlichen Einsatzfahrzeugen und-kräften schnell vor Ort. Vor allem Atemschutzgeräteträger waren hier gefragte Leute.

In der Fabrikhalle war eine Acetylen-Flasche in Brand geraten und drohte zu explodieren. Die Flasche wurde vorbeugend mit Wasser gekühlt, um dies zu vermeiden.

In der Halle ist die brennende Flasche zu sehen. Die Flasche wurde von zwei Trupps besprüht, um sie kühl zu halten.

Man entschied sich, die Flasche mit einem Radlader abzutransportieren. Die Schaufel des Radladers wurde hierzu mit Eis und Wasser gefüllt.

Eis wurde zur Kühlung in die Radladerschaufel gefüllt.

Anschließend wurde die Flasche in die Schaufel verbracht und dann zur Kühlung in den angrenzenden Bach transportiert. Während des Transportes wurde die Bundesstraße 255 kurzfristig gesperrt, um eine Gefährdung von Zivilpersonen auszuschließen.

Hier ist die brennende Flasche noch zu sehen. Die Flasche wurde nochmals besprüht und dann in der Schaufel versenkt. Die nun gesicherte Flasche wurde dann zur weiteren Kühlung zum nächstgelegenen Gewässer gefahren.

Der Einsatz war für uns nach 2 Stunden beendet.

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Feuer im Lager des Rewe-Marktes in Gladenbach

Gegen 08.30 Uhr wurden wir alarmiert, da im Lager des Rewe-Marktes in Gladenbach ein Feuer ausgebrochen war. Gemeinsam mit den Wehren aus Gladenbach, Erdhausen und Rüchenbach ging es zum Ersteinsatz. Später kamen noch Kameraden der Behringwerke Marburg, Marburg und Biedenkopf hinzu. Mit insgesamt 70 Einsatzkräften war man im Einsatz. Im Lager des Marktes hatten brennende Plastikeinkaufskörbe für die immense Rauchentwicklung gesorgt. Zu Beginn konnte der genaue Brandherd aufgrund der Rauchentwicklung nicht lokalisiert werden. Zudem waren in dem Lager auch noch die Restbestände des Silvesterfeuerwerks gelagert. Erst um 10.10 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Die Behringwerke Marburg stellten einen großen Lüfter mit einem Durchmesser von 2 Metern, der in der Stunde bis zu 235.000 m³ Luft austauschen kann. Der Lüfter wurde auf dem Parkdeck des Reschny-Hauses aufgestellt und von dort wurde mit zwei großen Schläuchen die Luftzufuhr in den Rewe-Markt und auch in den ebenfalls betroffenen Reschny-Markt geleitet. Der Schaden wird in 6stelliger Höhe beziffert.

Starke Rauchentwicklung behinderte die Sicht. Der Riesenlüfter der Feuerwehr der Behringwerke vertrieb den Rauch schnell.
Bilderquelle: Hinterländer Anzeiger (Tietz, Meistrell).

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Vermisstensuche in Gladenbach

Die Sirene alarmierte uns um 16.53 Uhr. Auf Nachfrage bei der Leitstelle wurden wir zu einer Suchaktion nach Gladenbach beordert. Eine Frau wurde seit dem Mittag vermisst. Auf dem Weg nach Gladenbach konnten wir schon den Suchhubschrauber im Einsatz sehen. Anfangs waren wir mit einer Stärke von 1:7 anwesend, später stießen noch 2 weitere Kameraden zu uns. Gemeinsam mit weiteren Feuerwehren aus den Gladenbacher Stadtteilen und einer Hunderettungsstaffel aus Marburg gingen wir mit ca. 40-50 Einsatzkräften auf die Suche nach der Vermissten. Hierbei wurde der Wald oberhalb von Gladenbach Richtung Kehlnbach und Runzhausen durchkämmt. Nach ca. 1,5 Stunden konnte die vermisste Person glücklicherweise wohlauf in der Nähe des alten Pflanzengartens gefunden werden, was uns einen erfolgreichen und glücklich ausgegangenen Einsatz bescherte. Der Einsatz endete um 19.05 Uhr.

Folgende Kameraden waren am Sucheinsatz beteiligt: Thomas Burk, Dirk Ronzheimer, Karlheinz Weber, Nico Barth, René Klingelhöfer, Michael Steidl, Maximilian Steidl, Julia Buchta, Dennis Barth, Benjamin Damm.

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Kabelbrand Friebertshäuser Straße 4 (Bratek)

Um 19.27 Uhr erhielten wir zeitgleich den Sirenenalarm und auch die Prioritäten-SMS für die Feuerwehren. Innerhalb von 3 Minuten fanden sich ca. 15 Aktive am Gerätehaus ein. Gemeldet war ein Kabelbrand, der von uns näher untersucht werden sollte. Wir begaben uns zum Einsatzort und versuchten gemeinsam mit den Kameraden aus Gladenbach, die Verursacherstelle auszumachen, was uns aber auch mit Einsatz der Wärmebildkamera und dem teilweise Entfernen der Deckenverkleidung nicht gelang. So forderte der Hauseigentümer einen Elektriker für eine Isolationsmessung an, um das Problem finden zu können, ohne das halbe Haus demontieren zu müssen. Um 20.45 Uhr konnten wir den Einsatz beenden.

Die Kameraden bei der Ursachensuche. Auch ein Einblick unter die Decke brachte leider keine weiteren Erkenntnisse.

Nachtrag: Der Elektriker hatte am Abend noch alle Leitungen durchgemessen, konnte aber an diesen keinen Fehler finden. Beim Einräumen seiner Geräte fiel sein Blick zufällig auf eine Fernbedienung in einem Ladegerät, die eine eigentümliche Form hatte. Als er sie anfasste, war diese heiß und stellte sich als Grund für den Einsatz heraus. Die Fernbedienung war mit dem Ladegerät verschmolzen und hatte den Verschmorungsgeruch und somit den Einsatz verursacht.

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Autounfall am Rothenberg

Um 21.35 Uhr erhielten wir mit den Kameraden aus Gladenbach die Alarmierung per Sirene und auch erstmalig über die Prioritäten-SMS.

Auf der K 114 war ein Transporter zwischen Gladenbach und Frohnhausen in einer Linkskurve von der Straße abgekommen, rammte die Leitplanke auf der linken Straßenseite, überschlug sich und blieb auf der linken Seite liegen.

Schon kurz nach dem Unfall wurde dieser von vorbeifahrenden Personen aus Frohnhausen entdeckt, die sofort zur Hilfe eilten.

Der Fahrer konnte sich glücklicherweise selber aus der Fahrerkabine befreien.

Die Feuerwehr Gladenbach leuchtete die Unfallstelle aus, ein Krankenwagen und ein Notarztwagen versorgten den leicht verletzten Fahrer, der in die Klinik eingeliefert wurde.

Das Fahrzeug nach dem Aufrichten durch die Feuerwehr. Die ramponierte Leitplanke.

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Kaminbrand in Sinkershausen (Grebe)

Um 19.43 Uhr wurden wir per Sirene alarmiert. In der Stärke 1:12 rückten wir umgehend aus und trafen mit den Kameraden von Gladenbach gemeinsam am Brandort ein. Ein Kamin hatte sich in Brand gesetzt und aus ihm schlugen meterhoch die Funken heraus.

Weit stoben die Funken aus dem brennenden Kamin heraus. Der Funkenflug konnte für die benachbarte Scheune gefährlich werden. In der Mannschaftsstärke 1:12 waren wir mit unseren beiden Einsatzfahrzeugen angerückt. Gleichzeitig mit uns kamen auch die Gladenbacher Kameraden an. Die Gladenbacher Kameraden waren mit 4 Einsatzfahrzeugen vertreten.

Die Gladenbacher Kameraden überwachten mit der Drehleiter den Kamin und man wartete gemeinsam auf den Schornsteinfeger, der das weitere Vorgehen bestimmt.

Von der Drehleiter aus überwachten zwei Kameraden den Kaminbrand. Die Frohnhäuser Kameraden machten sich für den Einsatz bereit. Die Atemschützer konnten erst einmal entspannt dem Treiben zusehen. Das Einsatzfeld wurde bestens ausgeleuchtet. Gemeinsam mit den Sinkershäuser Kameraden sperrten wir zusätzlich noch die Straßen ab.

Dann ging es schnell. Der Schornsteinfeger kam und räumte den Kamin frei. Ein zusätzliches Eingreifen der Feuerwehr war zum Glück nicht notwendig.

Der Schornsteinfeger traf ein und besprach sich mit dem Stadtbrandinspektor Reiner Horak. Als der Schornsteinfeger den Kamin ausräumte, rauchte es noch einmal gewaltig. Hier das Ganze einmal in einer speziellen Nachtansicht. Nach der Reinigung rauchte der Kamin nur noch und spie keine Funken mehr. Geschafft.

So konnten wir um 20.50 Uhr den Einsatz beenden und zu unserem Feuerwehrgerätehaus zurückkehren..

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Hilfeleistung bei Windbruch

Um 17.57 Uhr wurden wir per Sirene alarmiert. Da die Alarmierung auf ca. 18.00 Uhr fiel und wohl Einige dachten, dass Montag war und die monatliche Sirenenübung stattfand, kamen nur 4 Kameraden zum Feuerwehrgerätehaus.

Die Nachfrage per Funk ergab einen umgestürzten Baum zwischen Sinkershausen und Weitershausen kurz nach der Abzweigung nach Weitershausen.

Mit einer Motorsäge ausgerüstet machten wir uns auf den Weg. Auch die Kameraden aus Gladenbach und Sinkershausen waren alarmiert worden. Als wir am Einsatzort eintrafen, räumten die Gladenbacher Kameraden das Hindernis schon aus dem Weg und wir konnten wieder die Heimfahrt antreten.

Reinhold im Gespräch mit den Sinkershäuser Kameraden. Die Gladenbacher Kameraden hatte das Problem schnell beseitigt.

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Wohnungsbrand Am Rothenberg 16 (Bartschies)

Um 20.20 Uhr wurden wir per Sirenenalarm gerufen. 20 Aktive fanden sich umgehend ein, um von der Leitstelle über einen Wohnzimmerbrand Am Rothenberg 16, bei Dieter Bartschies), informiert zu werden.

Beim Eintreffen an die Feuerstelle wurden die Kameraden aus Gladenbach schon angetroffen, die direkt von ihrem Übungsabend zum Einsatz kamen. 2 Kameraden mit schwerem Atemschutz waren schon in das Gebäude vorgerückt. Diese wurden dann von 2 Frohnhäuser Kameraden beim Erstangriff unterstützt. Der Brand weitete sich im Zwischenboden über dem Kaminofen aus und war von innen nicht zu erreichen. Als die Wohnzimmerdecke begann, einzustürzen, zogen sich die 4 Kameraden aus dem Haus zurück und griffen den sich immer weiter ausbreitenden Brand von der Terassenseite aus an.

Leider konnte auch von hier der Brand nicht unter Kontrolle gebracht werden, so dass sich dieser über das komplette Haus ausbreitete. Die verwinkelt liegenden Brandnester machten ein schnelles Löschen unmöglich.

Weitere Wehren wurden alarmiert, so dass insgesamt ca. 90 Aktive am Einsatz teilnahmen.

Es wurden weitere Löschleitungen von außen gelegt, auch wurden neben der Wasserförderung aus Hydranten auch noch weitere Wasserförderungen aus der Allna und aus dem Fischteich gelegt, da der Druck aus den Hydranten nicht ausreichte, um alle Leitungen zu versorgen. Für die Wasserversorgung aus der Allna konnte glücklicherweise das Wehr herunter gedreht werden, um die Allna aufzustauen.

Ein Übergreifen des Brandes auf benachbarte Gebäude konnte so vermieden werden.

Der Löscheinsatz dauerte von außen bis ca. 1.30 Uhr, anschließend gingen die Frohnhäuser Kameraden mit einem Angriffsrohr in das Gebäude hinein, um die immer wieder auflodernden Brandnester einzeln zu löschen.

Gegen 2.30 Uhr hieß es dann "Feuer aus" und die Kameraden konnten aufräumen. Gegen 4.00 Uhr war dann der Einsatz beendet und alle Kameradinnen und Kameraden konnten nach Hause.

Einen besonderen Dank an dieser Stelle auch noch den Familien im Dorf (Steidl, Becker, Jochum, Preisig usw.), die die Kameraden die ganze Zeit über mit kalten und warmen Getränken versorgt haben.

Laut Angaben des Hausbesitzers ist die Brandursache schon geklärt. Der Orkan habe den Kamin etwas verschoben, so dass eine Lücke entstand, durch den Funkenflug stiebte und das Holz in Brand setzte.

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Sturmeinsatz in Frohnhausen

Auch Frohnhausen blieb vom Orkan Kyrill nicht verschont. Am Abend des Donnerstags fuhren wir einmal schon mit 5 Kameraden auf den Rothenberg, wo ein Baum quer über der Straße lag und diese vollständig blockierte. Der Baum wurde kurzerhand zersägt und somit war die Straße erst mal wieder befahrbar. Auch Richtung Frieberthausen hing etwas unterhalb der Frohnhäuser Mühle ein Baum teilweise in den Fahrbahnbereich. Dieser wurde ebenfalls so beschnitten, dass ein gefahrloses passieren wieder möglich war. Anschließend fuhr man wieder zurück zur Unterkunft und hoffte, dass es das gewesen war.

Um 23.05 Uhr kam dann die offizielle Sirenenalarmierung. Es fanden sich ca. 20 Kameradinnen und Kameraden am Feuerwehrgerätehaus ein. Aufgabe war nun jedoch nur noch die Absperrung der Straße "Am Rothenberg", da weitere Bäume umgestürzt waren und die Fahrbahn wieder komplett blockierten und ein erneuter Einsatz vor Ort eine zu hohe Gefährdung der Kameradinnen und Kameraden bedeutet hätte. So konnten dann einige Kameraden wieder nach Hause geschickt werden.

In der Nacht gegen 2.00 Uhr wurden dann die Bäume auf dem Rothenberg beseitigt, um für den am Freitag morgen umgeleiteten Berufsverkehr eine Möglichkeit zu geben, über Frohnhausen zu fahren, da der Bereich der Bundesstraße ab der Frohnhäuser Kreuzung bis zur Rüchenbacher Hecke gesperrt war.

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Kaminbrand in Sinkershausen

Am frühen Montagnachmittag wurden wir um 14.29 Uhr alarmiert, da in Sinkershausen in der Bachgrundstraße 30 ein Kamin brannte.

Mit einer Stärke von 1/8 ging es mit beiden Fahrzeugen zum Einsatzort. Man traf hier sogar noch vor der Stützpunktwehr Gladenbach ein, die natürlich ebenfalls alarmiert wurde und mit 3 Fahrzeugen anrückte.
Die Feuerwehr Sinkershausen war ebenfalls mit 3 Kameraden anwesend, brauchte ihr Fahrzeug aber nicht einzusetzen.

Beim Eintreffen sahen wir starke Rauchentwicklung aus dem Schornstein. Die Gladenbacher Kameraden setzen ihre Drehleiter ein, um den brennenden Ruß mit einer Schlagkette zu entfernen, damit das Feuer seiner Grundlage beraubt wird. Dies gelang in kürzester Zeit.

Mit leichtem Atemschutz konnten nun einige Kameraden den Wohnraum betreten, um von hier aus weiterarbeiten zu können. Hierzu wurde auch das Entrauchungsgerät eingesetzt.

Nach gut einer Stunde war der Brand gelöscht und der Kamin so weit heruntergekühlt, dass keine weitere Brandgefahr mehr bestand und die Feuerwehren wieder den Heimweg antreten konnten.

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Wohnungsbrand Sportplatzstraße 8 (Klingelhöfer)

Am 13. März wurden wir, am Frühstückstisch sitzend, durch die vorbeifahrenden Feuerwehrfahrzeuge der FFW Gladenbach alarmiert. Unsere Sirene hatte nun schon zum 2. Mal ihren Dienst versagt. Trotzdem fanden sich 16 Kameradinnen und Kameraden zum Einsatz ein.

Im Haus von Heinz Klingelhöfer war durch einen technischen Defekt eines Fernsehers ein Zimmer unter dem Dach in Flammen aufgegangen.

Die Feuerwehr Gladenbach setzte ihre Drehleiter ein, um den Brand von oben eindämmen zu können. Hierzu wurde ein Loch in das Dach gebrochen.

Von innen drangen Atemschutzgeräteträger in das Zimmer ein, um zu löschen. Der Brand konnte nach kurzer Zeit gelöscht werden. Durch die starke Rauchentwicklung konnten aber nur die Atemschützer im Hause arbeiten. Erst als der Rauch abgezogen war, konnte man das Ausmaß der Zerstörung sehen. Der Schaden beläuft sich auf ca. 25.000 €.

Verletzte gab es zum Glück keine.

Die Kameraden bei den Aufräumarbeiten. Die Straße Richtung Sportplatz war während des Einsatzes voll gesperrt. Das TLF von Gladenbach sorgte von der Straße aus für Wasser. Durch die Drehleiter waren alle Stellen des Daches leicht erreichbar. Von hier aus ist der Brandort (siehe Loch im Dach auf der rechten Seite) gut erkennbar. Die Gladenbacher Drehleiter hatte gute Dienste geleistet.

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Brand des Freizeitbades Nautilust in Gladenbach

In den Abendstunden des 2. Januar brannte das Freizeitbad Nautilust lichterloh. Ursache war ein technischer Defekt in einem Solarium. Feuerwehren aus mehreren Stadtteilen waren am Einsatz beteiligt, darunter auch Frohnhausen.

Unsere Tragkraftspritze (TS) lief 16 Stunden ununterbrochen und zeigte keine Ermüdungserscheinungen.

Rest folgt (Scan Ausschnitt Zeitung, ausführlicherer Bericht).

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Stand: 04.01.2012